Archive forPflanzenkrankheiten

Neues Tomatenvirus

Schäden im Tomatenanbau richtet zur ein Virus in Spanien an: das tomato torrado virus. Bei dieser Krankheit stirbt Pflanzengewebe ab (Nekrosen). Forscher untersuchten die Ursache und fanden ein Virus, dass sich in der Sturktur mit keinem bekannten Virus deckte. Sie gaben der Krankheit deshalb einen eigenen Namen: Torrado.

Wie die Krankheit übertragen wird, ist nicht sicher. Wissenschaftler vermuten indes, dass das Virus über die Weiße Fliege übertragen wird.

via aid infodienst.

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Pepino mosaic virus - eine noch “junge” Tomatenkrankheit

Wie hier zu lesen ist, trat das Pepino mosaic virus erstmals 1999 in britischen und niederländischen Gewächshäusern auf.

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Blütenendfäule an Tomaten

Blütenendfäule an TomatenDa freut man sich den ganzen Sommer über die kleinen Früchte an den Tomatenstauden, verfolgt Ihr Wachstum und dann das: verfaulte Spitzen. Schuld an den fauligen Früchten ist die Blütenendfäule.

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Weiße Fliege (Kohlmotte)(Trialeurodes vaporariorum)

Diese klebrigen, harmlos ausschauenden Biester hatte ich schon häufiger - wenn auch zeilich begrenzt - als “Gast” an meinen Tomaten.

Die Kolonien der weißgeflügelten Fliege (kaum größer als 2 mm) findet man meist auf der Unterseite der Blätter und fliegen bei Berührung der Pflanze auf. Die adulten Fliegen (im zoologischen Sinn keine Fliegen!) als auch die Larven saugen Pflanzensaft und scheiden klebrigen Honigtau aus. Als Folge vergilben die Blätter, welken und vertrocknen. Die schildlausähnlichen Larven der weißen Fliege sind bereits auf den Blattunterseiten zu finden, lange bevor es zum akuten Befall kommt. Zur Kontrolle die Blattunterseiten älterer Laubblätter kontrollieren. Als vorbeugende Maßnahme

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Kraut- und Braunfäule an Tomaten und Kartoffeln (Phytophtora infestans)

Die Kraut- und Braunfäule ist so ziemlich die fieseste Tomaten- und Kartoffelkrankheit. Sie zu heilen ist fast unmöglich, sie zu verhindern nur durch Chemie-Einsatz oder durch strikes Abschirmen gegen Regen und hoher Luftfeuchtigkeit.

An den Blättern zeigen sich bräunliche Flecken, auf der Blattunterseite bildet sich bei feuchter Witterung ein weißlicher Schimmelrasen. Später vertrocknen die Blätter oder faulen bei feuchtem Wetter. An den Tomatenfrüchten erscheinen braune, leicht eingesunkene Flecken. Das Fruchtfleisch verhärtet und wird schließlich braunfaul. Stark befallene Pflanzen können absterben. Die Kraut- und Braunfäule wird durch einen Pilz verursacht. Diese Pilzerkrankung tritt etwa ab Ende Juni besonders bei feuchtwarmer Witterung zuerst an Kartoffeln und später auch an Tomaten auf.

Zur Vorbeugung sollte man Tomaten wegen der Übertragbarkeit nicht in unmittelbarer Nähe von Kartoffeln pflanzen. Bei Tomaten kann die Infektion mit dem Pilz dadurch vermieden werden, daß man die Pflanzen trocken hält, denn der Pilz benötigt Feuchtigkeit. Schutz vor Feuchtigkeit bieten lichtdurchlässige Unterstände, im einfachsten Falle stülpt man einen entsprechend großen Foliensack (im Handel als Tomatenhauben erhältlich) über die Tomatenpflanze. Dabei sollten seitliche Löcher vorhanden sein, um den Luftaustausch mit der Umgebung nicht zu sehr zu behindern und Kondenswasserbildung - und damit günstiges Klima für Pilzsporen - zu vermeiden. Viele Saatguthersteller werben außerdem mit Hybridsaatgut, das “genetisch” gesund sein soll. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Phytophtora diesen Pflanzen nichts anhaben kann. Es dauert nur länger, bis die Pflanze den Kampf gegen den Pilz verliert.

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