Weiße Fliege (Kohlmotte)(Trialeurodes vaporariorum)
Diese klebrigen, harmlos ausschauenden Biester hatte ich schon häufiger - wenn auch zeilich begrenzt - als “Gast” an meinen Tomaten.
Die Kolonien der weißgeflügelten Fliege (kaum größer als 2 mm) findet man meist auf der Unterseite der Blätter und fliegen bei Berührung der Pflanze auf. Die adulten Fliegen (im zoologischen Sinn keine Fliegen!) als auch die Larven saugen Pflanzensaft und scheiden klebrigen Honigtau aus. Als Folge vergilben die Blätter, welken und vertrocknen. Die schildlausähnlichen Larven der weißen Fliege sind bereits auf den Blattunterseiten zu finden, lange bevor es zum akuten Befall kommt. Zur Kontrolle die Blattunterseiten älterer Laubblätter kontrollieren. Als vorbeugende Maßnahme sollte man in Frühbeeten und Gewächshäusern für gute Lüftung sorgen. Zur Stärkung der Pflanzen empfiehlt sich Brennesseljauche. Als Nützlinge greifen Spinnen und Schlupfwespen ein. Schlupfwespen kann man im Fachhandel bestellen und so gezielt einsetzen, was aber nur im Gewächshaus sinnvoll ist. Bewährt haben sich auch Tagetes, deren Duft für die weißen Fliegen unangenehm ist: Sie nehmen Reißaus ! Das Aufstellen von Gelbtafeln hat sich bei mir als sehr gut bewährt. Die zarten kleinen Insekten bleiben problemlos an den Tafeln kleben. Schädlingsbefall ist immer ein Hinweis auf ungünstig Bedingungen. Auf Dauer versprechen also Maßnahmen, die die Wachstumsbedingungen optimieren, den größten Erfolg. Informationen über den Einsatz von Schlupfwespen gegen weiße Fliegen erhalten sie hier.

Weiße Fliege an Zimmerpflanzen: Hilfe beim Bekämpfen » Gärtners Pflanzen Blog & Galerie Said,
Dezember 14, 2007 @ 21:52
[…] Auch im Garten bei Kohlrabi oder Tomaten kann die Weiße Fliege auftreten. Der Tomatenblog hat bei der Weißen Fliege gute Erfahrungen mit den Gelbtafeln und mit Duft-Tagetes gemacht. Bei Nutzpflanzen im Gewächshaus bitte keine Chemie nehmen (Ausnahme: Eine Erlaubnis steht auf der Verpackung). […]